Sonntag, 12. November 2017

Umgang mit Absagen

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Es ist klar, wenn Sie die Stelle wirklich gerne angetreten hätten, dann ist die Enttäuschung meist groß.

Aber bitte bedenken Sie: 

Eine Absage ist nicht gegen Sie persönlich gerichtet. Sie sind deswegen auch nicht schlechter. Eine Absage bedeutet immer nur, dass Sie diesen Job, auf den Sie sich in diesem Fall beworben haben, nicht bekommen werden.

Ein/e Entscheidungsbefugte/r hat offiziell festgestellt, dass es mindestens einen Kandidaten/in gibt, der besser zu genau dieser Position mit einem bestimmten Anforderungsprofil passt.

Wenn sich 20 Personen dafür beworben haben, müssen 19 Absagen verschickt werden.

Trotzdem dürfen Sie sich Zeit nehmen und Ihr Gespräch Revue passieren lassen, um eventuelle Schwachstellen in Ihrer Vorbereitung zu erkennen. Registrieren Sie keine, kann das entweder daran liegen, dass Ihre Analyse nicht objektiv genug ist, oder aber daran, dass es keine Schwachstellen bei Ihrem Auftritt gab. Vielleicht hat ein anderer Kandidat nur bessere Referenzen, bessere Noten oder aber sogar einen Fürsprecher innerhalb des Unternehmens…..

Samstag, 4. November 2017

TIPP: Was sind Ihre Schwächen?

(c) pixabay

Wer bei dieser Frage ganz und gar ehrlich bleibt hat eigentlich schon verloren. Es geht im Grunde nur darum, auf eine pikante Frage überzeugend zu reagieren. Deshalb sollten Sie sich auf diese Frage besonders intensiv vorbereiten. 

Man kann sich z.B. auf Schwächen beziehen, die typisch menschlich sind. Z.B. sind Menschen nun mal ungeduldig, wenn sich Dinge anders entwickeln als sie sollten. Und Frustration ist eine typische Folge von der begrenzten Begeisterungsfähigkeit anderer. 

Achten Sie jedoch darauf, dass sie auf keinen Fall Schwächen einräumen, die Sie bei Ihrer zukünftigen Tätigkeit behindern könnten. 

Geben Sie immer ein Beispiel, wie Sie mit einer Schwäche umgehen und Sie dadurch im Alltag problemlos oder sogar zu einer Stärke wird. Überlegen Sie , ob es "Schwächen" gibt, hinter denen sich eigentlich Stärken verbergen bzw. die für den zu vergebenden Job zuträglich sein könnten (z.B. Perfektionismus - dies wird jedoch ziemlich häufig genannt). 


Mögliche Antworten sind beispielsweise, dass man wenig Erfahrung hat Vorträge oder Themen vor anderen Personen zu präsentieren, dass man in gewissen Computerprogrammen noch Schwächen hat, dass man oftmals zu viele Aufgaben auf einmal bewerkstelligen möchte etc. Insbesondere die dritte Schwäche zeigt, dass sie engagiert sind und sich in ihre Aufgaben reinhängen. Bei den ersten beiden Schwächen kann man einen Bezug zur späteren Aufgabenstellung herstellen.

Bestimmte Schwächen hat man per se, weil einem die entsprechende Erfahrung noch fehlt.

Weitere Beispiele

Schwäche: Direktheit 

„Ich bin manchmal zu direkt und offen im Gespräch. Mit meiner Vorliebe für klare Worte habe ich früher mitunter Kollegen und Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen. Heute achte ich besser darauf, dass ich den richtigen Zeitpunkt und die richtige Situation wähle, um meine Meinung zu äußern.“

Schwäche: Zurückhaltung 
„Es kommt vor, dass ich zurückhaltend wirke. Wenn ich zum Beispiel konzentriert eine Aufgabe durchdenke, fällt es mir schwer, gleich in eine Diskussion einzusteigen. Ich weiß aber, dass es manchmal unumgänglich ist, schnell Position zu beziehen. Durch die Sicherheit, die ich während meiner Berufsausübung erworben habe, gelingt mir dies mittlerweile sehr viel leichter als früher.“

Schwäche: Zu wenig Lob 
„Es fällt mir in manchen Situationen auf, dass auch ich dazu neige, zu wenig zu loben. Eigentlich finde ich es schade, dass mir Lob nicht lockerer von den Lippen geht. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass man Lob genauso gezielt einsetzen muss wie Kritik.“
Achten Sie auch darauf, dass Sie bei der Frage „Nennen Sie mir drei Stärken und drei Schwächen von Ihnen!“ nicht alle Ihre Schwächen aufzählen. Nennen Sie immer drei Ihrer Stärken, aber nur eine Schwäche. Weitere Schwächen sollten erst auf Nachfrage zugegeben werden. 

Schwäche: Schokolade
Diese Schwäche führt auf eine ganz persönliche Ebene und Weg von beruflichen Fähigkeiten und Schwächen. Außerdem bringt diese Antwort auch ein wenig Humor in das Gespräch und zeigt sie von einer menschlichen Ebene. die Antwort ist vielleicht ein wenig riskant, aber beim richtigen Gegenüber sicher einen Lacher wert.

Hier dürfen Sie sich ausnahmsweise „etwas aus der Nase ziehen“ lassen und sollten nicht unnötig loslegen. Bereiten Sie sich deshalb auf die Frage vor.

Samstag, 28. Oktober 2017

Tipp: Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?

Foto: Pixabay

Auf diese Frage im Vorstellungsgespräch werden Sie nur eine zufrieden stellende Antwort geben können, wenn Sie sich gut vorbereitet haben, sich also intensiv mit dem Unternehmen und dem Stellenangebot auseinander gesetzt haben.

Ihr Gegenüber sollte niemals das Gefühl bekommen, dass Sie sich schon bei unzähligen anderen Firmen beworben haben und es Ihnen nur um Geld, Prestige oder eine höhere Position geht.


Mögliche Antwort: "Weil meine bisherige berufliche Entwicklung mich darauf vorbereitet hat, die Aufgaben eines XXX bei Ihnen zu übernehmen. So habe ich bereits ... (Beschreibung relevanter Tätigkeiten)."

Oder "Mir gefallen die Philosophie und das Auftreten Ihres Unternehmens. Ich glaube, dass ich mich hier sehr wohl fühlen würde und meine Fähigkeiten hier am besten zum Tragen kämen."

Vermeiden Sie aber Schmeicheleien und geben Sie sich auf keinen Fall gleichgültig („weiß nicht“, „hat sich halt so ergeben“ ...).

In diesem Zusammenhang kommt auch oft die Frage, bei wie vielen Unternehmen Sie sich schon beworben haben. Der/die GesprächspartnerIn will damit herausfinden, ob das Unternehmen für Sie die erste Wahl oder nur eine „Notlösung“ ist.

Natürlich wird es oft der Fall sein, dass Sie schon einige Bewerbungen hinter sich haben. Um so wichtiger ist es zu signalisieren, dass Sie gut über das Unternehmen Bescheid wissen und echtes Interesse an der Stelle haben.

Freitag, 27. Oktober 2017

TIPP: Betreff in der Bewerbung per E-Mail

Foto: (c) Pixabay

Machen Sie einen ersten guten Eindruck. 
Der Betreff im E-Mail sollte kurz und prägnant formuliert sein.
Vermeiden Sie Begriffe wie: "Bewerbung bei Ihrer Firma" oder "Freie Stelle".

TIPP: 
Beispiel: "Bewerbung als PR-Assistent - Inserat im KURIER vom TT.MM.JJJ - Ref.Nr. 123456".

.

Montag, 23. Oktober 2017

TIPP: Warum wollen Sie eigentlich Ihren Arbeitgeber wechseln?


Gejammer über den Arbeitsmarkt und die Ungerechtigkeiten der Welt hängen den Personalchefs zum Halse raus. Verwenden Sie diese Frage lieber zu Ihrem Vorteil: Machen Sie deutlich, dass Sie explizit auf eine Chance wie die angebotene Stelle gewartet haben.

Antworten Sie lieber nicht so: „Sie wissen ja wie das ist. XYZ haben keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt. Höchstens ein Praktikum ist heutzutage noch drin."

Bessere Antwort: „Mein Ziel war es immer als XYZ in einer großen Unternehmensberatung tätig zu sein. In diesem Bereich kann ich meine Stärken voll entfalten und mich auch durch meine Fremdsprachenkenntnisse und XXXXX Erfahrungen am besten einbringen. Daher bewerbe ich mich nicht auf jede Stelle, sondern fokussiere ganz klar Unternehmen in diesem Berufsfeld."

Dienstag, 10. Oktober 2017

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Samstag, 7. Oktober 2017

TIPP: Herr oder Herrn in der Anschrift?

Ein beliebter Fehler in Bewerbungsschreiben:
Schreibt man in der Anschrift ,,Herrn Franz Bauer" oder reicht ,,Herr Franz Bauer"? Richtig ist ,,Herrn".

Siehe: "DUDEN - Briefe und E-Mails gut und richtig schreiben"

Freitag, 6. Oktober 2017

TIPP: Gehaltsverhandlungen im Bewerbungsgespräch



Wie sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Was möchten Sie verdienen?

Selbst die versiertesten BewerberInnen kommen bei dieser Frage ins Schwitzen. Kein Wunder, denn von der richtigen Antwort hängt einiges ab. Hopp oder Top: Das Wissen um den eigenen Marktwert ist notwendig für das berufliche Weiterkommen. Gut ist es daher, wenn Sie sich im Vorfeld bereits darüber informieren, wie hoch die kollektivvertraglich festgelegte Entlohnung für diese Arbeit ist, was üblicherweise für so eine Position bezahlt wird, welches Gehaltsschema die Firma hat.

Bereiten Sie sich also gut auf die Frage vor, welches Gehalt Sie erwarten.

Um Ihren Gehaltswunsch zu ermitteln, berücksichtigen Sie alle Bezüge Ihrer bisherigen (letzten) Position einschließlich geldwerter Vorteile wie Dienstwagen, betriebliche Altersversorgung, Überstundenbezahlungen, Provisionen, Prämien, Sozialleistungen (verbilligter Mittagstisch, verbilligte Einkaufsmöglichkeiten …). Die Summe sollte 5 bis 20 % über Ihrem letzten Gehalt liegen bzw. an den marktüblichen Gehältern und Ihrem Leistungsvermögen orientiert sein. Auskünfte über übliche Gehälter erfährt man über die Berufsverbände. Informationen über die aktuellen Kollektivverträge erhalten Sie von Ihrer Gewerkschaft oder im Internet.

Wer zu viel verlangt, verspielt möglicherweise seine Karriere. Wer zu wenig verlangt, wird von den Unternehmen häufig als unglaubwürdig oder schlecht informiert eingeschätzt und signalisiert außerdem mangelndes Selbstbewusstsein, macht sich gar verdächtig. Erfahrene Personal¬verantwortliche dürfte schnell an der Kompetenz dieses/r BewerberIn zweifeln.

Im ersten Vorstellungsgespräch steht die Gehaltsfrage meistens noch nicht im Mittelpunkt. Dennoch werden Sie gegen Gesprächsende wahrscheinlich nach Ihren Gehaltsvorstellungen befragt. In einem weiteren Gespräch wird dann zumeist über das genaue Gehalt verhandelt.

Oft werden Gehaltsthemen in einer zu frühen Phase des Gespräches (oft sogar schon am Telefon) angeschnitten. Beantworten Sie diese Frage erst, wenn Sie genau Ihr Aufgabengebiet, Ihre Position, Ihre Verantwortung etc. wissen. Sollte dies noch nicht der Fall sein, fragen Sie nach.

Sollten Sie über die vorhin angeführten Details bereits Bescheid wissen, können sich natürlich mit einigen ausweichenden Gegenfragen noch weiter an die Sache herantasten:
Ich nehme an, Sie haben ein fixes Gehaltsschema …..
Was haben denn Sie für diese Position veranschlagt?

Letztendlich wird es in den allermeisten Fällen an Ihnen liegen, einen ersten Betrag einen Rahmen (von – bis) nennen zu müssen.

Sagen Sie dann den Betrag mit fester Stimme, ohne Einschränkung, Relativierung oder Rechtfertigung. Auf Wunsch erläutern und begründen Sie Ihre Gehaltsvorstellung.

Wer bei der Frage nach dem Gehalt keine klare Antwort geben kann, zeigt dem Gegenüber: Ich bin mir nicht so richtig sicher - entweder, ob ich den Job überhaupt packen kann oder ob ich meine eigenen Fähigkeiten und meinen Marktwert kenne.

Flexibilität ist ein weiterer Bonus, der Bewerber an das Ziel "Wunschgehalt" bringen kann. Statt auf der geforderten Summe zu beharren, besteht auch die Möglichkeit, Alternativen anzubieten. Ein Teil des Gehaltes könnte zum Beispiel durch einen Firmenwagen ersetzt werden, durch Erfolgsprämien, durch Sozialleistungen oder durch Zuschüsse für Familien.

Denkbar ist es natürlich auch, für die Probezeit auch ein "Probegehalt" zu vereinbaren, dass dann später automatisch angepasst wird.

Ganz wichtig: Nennen Sie den Betrag bitte immer in Bruttobeträgen por Jahr aus. Nur in „unteren Etagen“ ist es üblich, von Bruttobeträgen pro Monat zu sprechen.

Ausschlaggebend für Ihre Gehaltswünsche darf auf keinen Fall Ihre persönliche Situation sein. Ein Arbeitgeber zahlt Sie nicht dafür, weil Ihre Miete, Ihre Alimentationszahlungen, Ihre Kreditrück¬zahlungen so hoch sind. Die Bezahlung ist die Gegenleistung für Ihre Arbeitsleistung.
Sollten Sie nicht auf das Gehalt angesprochen werden, müssen Sie spätestens, wenn Sie den Zuschlag für den Job bekommen, dieses Thema anschneiden.

Bei aller Bedeutung der Gehaltsfrage sollten BewerberInnen aber nicht den Eindruck vermitteln, dass es Ihnen in erster Linie ums Geld geht, sondern dass Sie gerne in diesem Unternehmen arbeiten möchten, weil Sie hier ein Aufgabengebiet gefunden haben, dass ganz Ihren Vorstellungen, Qualifikationen und Wünschen entspricht.

Dienstag, 3. Oktober 2017

TIPP: Soll ich Hobbys im Lebenslauf anführen?

Was man in seiner Freizeit tut, geht einer Firma grundsätzlich nichts an - es sei denn, die Freizeit­beschäftigung ist dazu geeignet, sich irgendwie auf den Beruf auszuwirken (sportliche Aktivitäten in einem Bewerbungsgespräch für einen Verkaufsjob in einem Sportgeschäft).

Es wird die Frage nach dem Privatleben aber oft gestellt, um das Bild von den/der BewerberIn abzurunden. PersonalistInnen möchten herausfinden, ob Sie ein geselliger/sozialer Mensch sind (die Freizeit mit anderen Menschen verbringen), ob Sie aktiv sind und etwas unternehmen (oder Sie in Ihrer Freizeit mit sich selber nichts anfangen können, als fernzusehen).

Aber auch, wie viel Zeit Sie eventuell mit Freizeitaktivitäten gebunden haben und Sie daher z.B. keine Über­stunden­bereitschaft haben. Oder man will wissen, ob gar die Gefahr besteht, dass Sie Ihre Vereinstätigkeit in den Arbeitsalltag hereinbringen (häufige Privattelefonate, Anwerben von KollegInnen während der Dienstzeit, Erledigungen von Vereinstätigkeiten wie Kopieren, E-Mails versenden etc. im Job).

Signalisieren Sie also, dass Sie ein aktives Freizeitverhalten haben, das aber nicht in den Beruf hineinreicht, und dass Sie einiges tun, um sich gesund und fit zu halten. Erwähnen Sie dabei eher moderate Sportarten und lassen Sie Ihre Ambitionen für Fallschirmspringen, Drachenfliegen oder Autorennfahren unerwähnt. 

Stellen Sie sich darauf ein, über eine Freizeitaktivität sprechen zu können, bei der Sie sich gut auskennen. Nichts peinlicher als Ihre Ambitionen in der Gartenarbeit zu erwähnen – weil Sie annehmen, damit Pluspunkte sammeln zu können – und bei weiteren Fragen keine einzige Pflanzenart nennen zu können.



Lebenslauf-Optimierung zum Sonderpreis von 40,-

Schicken Sie mir per Mail (info@franz-bauer.at):

* Lebenslauf (haben Sie noch keinen Lebenslauf erstellt, dann füllen Sie bitte dieses Datenblatt aus)
* Bewerbungsfoto
* Dienstzeugnisse (wenn vorhanden)
* Geben Sie noch die gewählten Zusatzangebote an (Express, Layoutvarianten).


Nach einem kurzen Check der Unterlagen (bzw. Übersendung fehlender Informationen) schicke ich Ihnen eine Rechnung.

Nach Zahlungseingang erhalten Sie innerhalb von 2 Werktagen:
Lebenslauf in einem klassischen, branchenneutralen und universell verwendbarem Business-Layout als Word- und als PDF-Datei.
Die Worddatei ist einfach an Ihre persönlichen Wünsche anpassbar.


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Für 10,- Zuschlag erhalten Sie das Ergebnis innerhalb 24 Stunden nach Zahlungseingang.

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Auch diese Varianten können Sie einfach mit Word bearbeiten.


Freitag, 29. September 2017

TIPP: Welches Format sollen die Datumsangaben im Lebenslauf haben?


Geben Sie Datumsangaben bei Ihrem beruflichen Werdegang oder bei Schul-/Ausbildungen in der Form MM/JJJJ an.

Die Monate sind wichtig, weil manche Recruiter/Personalisten sonst vermuten, dass Sie Lücken verschleiern wollen.

Beispiel:
2015 - 2016 Leiter Logistik, Musterfirma, PLZ Ort

Das könnte eine Beschäftigung von Dezember 2015 bis Jänner 2016 gewesen sein.
Aber auch von Jänner 2015 bis Dezember 2016.

Sie können als LeserIn vermuten, ob es nun zwei Monate oder zwei Jahre waren.

Daher geben sie immer die Monate und Jahre an:
03/201 - 11/2016 Leiter Logistik, Musterfirma, PLZ Ort

So können keine Unklarheiten entstehen!


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Sonntag, 17. September 2017

Donnerstag, 31. August 2017

Das erwarten Recruiter von einem Lebenslauf


Bewerber unterschätzen oft die Erwartungen, die an ihren Lebenslauf gestellt werden: Eine Studie hat untersucht, wo sich Recruiter und Kandidaten in ihren Erwartungen bereits treffen und an welchen Stellen es noch hakt:

https://www.karriere.at/blog/erwartungen-an-den-lebenslauf.html


Mittwoch, 23. August 2017

Was sind Metajobsuchmaschinen?


Metajobsuchportal sind für BewerberInnen eine sehr gute Möglichkeit, um mit wenig Aufwand eine Vielzahl von Stellenanzeigen, die sich auf verschiedenste Internetseiten verteilen, zu finden.

Meat-Jobsuchmaschinen sind Suchmaschinen, die im Internet vorhandene Karriereseiten, Unternehmenseiten, Jobbörsen und andere Jobsuchmaschinen durchsuchen.

Die gefundenen Stellen werden sortiert, mit Schlagwörtern, Datum der Auffindung u.ä. versehen und mit der Quelle verlinkt.

Einige wichtige Metajobsuchmaschinen:














Montag, 14. August 2017

TIPP: Wie sind Sie mit ihren ehemaligen Kollegen und Vorgesetzten klar gekommen?

Selbstverständlich sind Sie generell sehr gut mit allen ausgekommen. Schließlich arbeiten Sie auch gerne im Team und gehen grundsätzlich auf Vorschläge, Aussagen und auch Anweisungen ein.

Übertreiben Sie es jedoch nicht mit dem Eigenlob und damit, wie umgänglich und freundlich Sie grundsätzlich sind.



Stellen Sie klar, dass es in einem Unternehmen natürlich ab und zu zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Verweisen Sie jedoch darauf, dass es dabei nur um fachliche Problemfelder ging und die kleinen Auseinandersetzungen immer schnell geklärt waren. Problem- und Konfliktlösungsfähigkeit sind schließlich immer gern gesehen.


Ein „Nein, niemals“ kann auch als „ich kann mich nicht durchsetzen und habe deshalb immer klein beigegeben“ interpretiert werden.


Wenn Sie eine persönliche Beratung wollen, dann nutzen Sie mein Bewerbungscoaching


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Freitag, 11. August 2017

Mein Beratungsangebot - Karriere- und Führungskräftecoaching / Outplacement

BEWERBUNGSCOACHING

Sie wollen sich optimal auf Ihre Bewerbung vorbereiten?
Dann wählen Sie mein Bewerbungscoaching!
Im BewerberInnen-Coaching gebe ich Ihnen wichtige Hinweise und Tipps, wie Sie sich auf Ihre spezielle Bewerbung möglichst gut vorbereiten. Als Ergebnis besitzen Sie perfekte Bewerbungsunterlagen. Sie sind optimal auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet und kennen die Antworten auf die gängigsten Fragen im Bewerbungsgespräch.



KARRIERE-COACHING



Aufbauend auf beruflichen und privaten Erfolgen werden wir im Karriere-Coaching die wesentlichen Bausteine für Ihr erfolgreiches Berufsleben ausarbeiten.
Wir definieren und priorisieren Ihre erfolgsorientierten, realistischen Karriere-Ziele, die alle wesentlichen Lebensbereiche berücksichtigen.
Gemeinsam erstellen wir optimale Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben).


FÜHRUNGSKRÄFTE-COACHING

Sie wollen Ihr Potenzial als Führungskraft optimal ausschöpfen?
Dann ist Führungskräfte-Coaching für Sie der richtige Weg!
Reflektieren Sie Ihr Führungsverhalten und erweitern Sie Ihr Verhaltensepertoire.
Ergebnis:
Optimale Bewältigung Ihrer beruflichen Anforderungen!



OUTPLACEMENT

Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, die Ihren MitarbeiterInnen, von denen sie sich aus unterschiedlichen Gründen trennen müssen, den Weg zu einem neuen Arbeitsplatz durch professionelle Einzel-Outplacement-Beratung erleichtern wollen.

Gezielte und individuelle Beratung in allen Bewerbungsphasen, schaffen die Voraussetzung, erfolgreiche neue Berufswege zu beschreiten, um eine adäquate Position bei einem anderen Unternehmen zu erobern. Sie werden durch eine professionelle Outplacement-Beratung bei Ihren MitarbeiterInnen in bester Erinnerung bleiben.

Mein Angebot richtet sich besonders an Führungskräfte aus dem unteren und mittleren Management und Spezialisten.


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Donnerstag, 10. August 2017

Was sind Ihre langfristigen Ziele?

Der/die InterviewerIn möchte damit herausfinden, ob Sie ernsthaft vorhaben, diese Tätigkeit länger auszuüben oder ob Sie diesen Arbeitsplatz nur als Übergangslösung betrachten und womöglich bald damit unzufrieden sein werden.

Sie sollten also versuchen, ihn/sie von Ihrer Absicht, längere Zeit bei der Firma zu bleiben, zu überzeugen, was Sie sicher vorhaben, wenn Sie mit Ihrer Tätigkeit zufrieden sind. Wenn Sie von vornherein wissen, dass es in der Firma viele Aufstiegsmöglichkeiten gibt, sagen Sie, dass Sie hoffen, ein/e wertvolle/r MitarbeiterIn der Firma zu werden und auch im Laufe der Zeit mehr Verantwortung und Kompetenzen übertragen zu bekommen. Seien Sie aber vorsichtig mit dieser Äußerung, da sie sehr leicht so interpretiert werden könnte, dass Sie schon jetzt mit der Stelle, um die Sie sich bewerben, unzufrieden sind.

Ähnliches gilt, wenn Sie eine ganz bestimmte Position als Ihr Ziel nennen, wie z.B. einmal ChefIn der Vertriebsabteilung zu werden. Ihre Erklärung kann leicht fehlinterpretiert werden und künftige Kompetenzstreitigkeiten erwarten lassen. Was Sie hier betonen müssen ist, dass Sie die Firma sehr schätzen und dass Sie hoffen, ein/e geschätzte/r MitarbeiterIn der Firma zu werden.

Beschränken Sie sich bei Ihrer Antwort auf berufliche Ziele. Es ist irrelevant, dass Sie in zwei Jahren den New York-Marathon laufen wollen oder dass Sie in spätestens fünf Jahren verheiratet sein wollen.

Sollten Sie explizit nach privaten Zielen gefragt werden, so sind Sie vorsichtig mit all jenem, was große private Veränderungen betrifft, die sich auf berufliche Dinge auswirken könnten (Hausbau – Sie werden Ihre Kraft nicht voll und ganz der Firma zur Verfügung stellen können, Übersiedlung – der Arbeitsweg wird Ihnen dann zu weit sein etc.)

Wichtig ist also, dass Sie erwähnen, dass Sie die Firma sehr schätzen, dass Sie die Tätigkeit, die Sie ausüben werden, gerne machen, dass Sie in diesem Gebiet gerne wohnen und dass Sie keine Pläne haben, die Sie veranlassen könnten, den Arbeitsplatz nach kurzer Zeit zu verlassen.


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TIPP - Bewerbung - Warum wollen Sie Ihre derzeitige Firma verlassen / den Arbeitsplatz wechseln?



Bei dieser Frage geht es Ihrem zukünftigen Arbeitgeber bzw. dem Personalisten darum zu erfahren, ob Sie ein Mitarbeiter oder Mitarbeiterin mit Durchhaltevermögen sind.

Auch Schwierigkeiten mit Vorgesetzten und KollegInnen können Gründe für eine Kündigung sein. Wenn dies der Fall ist, so erwähnen Sie dies besser nicht. Man könnte damit rechnen, dass es mit Ihnen auch in der zukünftigen Position im Unternehmen wieder Schwierigkeiten geben wird.

Geben Sie einen vernünftigen Grund an, der weder vermuten lässt, dass es schwierig ist, mit Ihnen umzugehen, noch dass Sie lediglich auf mehr Geld und Prestige aus sind.

Eine gute Antwort könnte sein: „Ich schätze meinen momentane Arbeit sehr. Ich habe dort sehr viel für meine berufliche Entwicklung lernen können. Für mich ist es aber nun wichtig, meine Berufserfahrungen in einem anderen Kontext, mit neuen Aufgaben und in einer neuen Firma einzusetzen. Ich möchte jetzt, mit den fünf Jahren Berufserfahrung, die ich gesammelt habe, einen Karrieresprung machen und mich weiterentwickeln."

Damit drückt der Bewerber oder die Bewerberin dem derzeitigen Arbeitgeber ihren/seinen Respekt aus. Der GesprächspartnerIn im Vorstellungsgespräch stuft sie/ ihn dadurch als solidarisch gegenüber Unternehmen und Vorgesetzten ein und überträgt dieses Verhalten auf mögliche zukünftige Situationen, in denen der/die BewerberIn zum neuen Arbeitgeber Stellung nehmen soll.

Üben sie niemals Kritik an ihrem derzeitigen Unternehmen! Anstatt sich über den Arbeitgeber zu beschweren, ist es ratsam, die eigenen Erfahrungen und Ziele zu unterstreichen



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Montag, 7. August 2017

TIPP: Bewerbungsgespräch - Wie alt sind Sie? Sind Sie nicht zu alt/zu jung?

Wenn Sie nach Ihrem Alter gefragt werden, bedeutet das in der Regel, dass Sie für Ihre angestrebte Tätigkeit als zu alt oder zu jung befunden werden. Als allgemeine Regel dabei gilt, dass Sie darauf hinweisen, dass sich Ihr Alter nicht zum Nachteil, sondern in gewisser Hinsicht zum Vorteil auswirken würde.
Sind Sie bereits älter, so können die Befürchtungen dahingehend sein, dass Sie nicht flexibel genug sind, dass Sie nicht unter einem/einer jüngeren Vorgesetzten arbeiten wollen und dass Sie bald in Pension gehen werden.
Sie sollten alle diesbezüglichen Zweifel zerstreuen und die Vorteile Ihres Alters anführen:
  • dass Sie über viel Berufserfahrung besitzen und viele Veränderungen innerhalb der Branche / des Berufes erlebt und mitgetragen haben und daher wahrscheinlich flexibler als ein junger Mensch sind,
  • dass Sie ein reifer Mensch mit gesundem Hausverstand sind,
  • dass Sie viele Stress-Situationen erlebt haben und Sie daher nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringt,
  • dass Ihnen Verantwortungsgefühl und Firmenloyalität wichtig sind und dass man auf Sie zählen kann.
  • dass Sie sich bester Gesundheit erfreuen, und dass Sie es gewohnt sind, nicht beim ersten Niesen gleich daheim zu bleiben,
  • dass Sie in geordneten, stabilen familiären Verhältnissen leben und Sie nicht mehr durch Liebeskummer, durchfeierte Nächte etc. aus der Bahn geworfen werden
  • dass KundInnen normalerweise älteren Personen mehr vertrauen.
Sind Sie sehr jung, so kann der/die ArbeitgeberIn befürchten, dass Sie keine Erfahrung, wenig Verantwortungsbewusstsein haben, womöglich nur kurze Zeit bleiben werden, Sie Ihre Ausbildung fortsetzen wollen, oder dass Sie unzuverlässig sind und häufig zu spät oder überhaupt nicht an Ihrem Arbeitsplatz erscheinen werden.
Versuchen Sie ihn/sie zu überzeugen, dass die Zweifel unbegründet sind, und verweisen Sie auf einige Vorteile, die die Anstellung eines jungen Menschen mit sich bringt:
  • rasche Auffassungsgabe und Lernbereitschaft,
  • sehr frisches Wissen der neuesten Technologien,
  • kräftig, guter Gesundheitszustand,
  • Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgabenbereiche und Suche nach Selbstbestätigung,
  • Dankbarkeit für Kritik und Verbesserungsvorschläge, da Sie noch viel zu lernen haben.

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Samstag, 5. August 2017

TIPP: Was kann passieren, wenn Sie als BewerberIn lügen?

Zuerst muss man sich fragen, was eine Lüge ist und was nur eine "Verschönerung" der Bewerbungsunterlagen ist.

Lügen ist eine  bewusste Täuschung, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen, also hier einen Arbeitsvertrag. Wenn sie ihre Kenntnisse falsch darstellen, Noten in Zeugnissen "verbessern" oder Stationen im Lebenslauf "erfinden", dann begeben sie sich auf jeden Fall auf sehr dünnes Eis.


Sie können eventuell bestimmte Fakten im Lebenslauf weglassen, aber erfinden sie NIE etwas, was nicht der Wahrheit entspricht!

Manches erkennt ein/e geübte/r RecruiterIn schon beim Lesen der Bewerbungsunterlagen, aber meistens fliegen "Aufbesserungen" der Bewerbungsunterlagen spätestens im Bewerbungsgespräch auf.

Was denkt sich wohl ihr Gegenüber, wenn er/sie eine Schummelei oder  glatte Lüge entdeckt?
Das war dann im Normalfall mindestens das Ende des Bewerbungsprozesses. Haben sie im Lebenslauf hervorragende Spanisch-Kenntnisse angegeben und es wird dann ein Teil des Bewerbungsgesprächs auf Spanisch abgewickelt und sie bringen kaum ein spanisches Wort heraus, dann haben sie sich selbst eine Falle gestellt. Haben sie aber einen Titel oder Studienabschluss erfunden, dann kann das auch zur Anzeige gebracht werden.

Aber auch später kann eine Lüge im Lebenslauf zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses führen. Fällt im Probemonat auf, dass sie keine hervorragenden Controlling-Kenntnisse haben und das war aber ein wesentliches Kriterium für die Einstellung, dann kann das Arbeitsverhältnis auch sofort beendet werden, später durch Kündigung.

Es gibt aber auch Fragen im Vorstellungsgespräch, die nicht erlaubt sind und sie ohne schlechtes Gewissen flunkern können. Fragen nach Kinderwunsch, politischer Ausrichtung, Gesundheit (außer es ist für den Job essentiell wichtig), Gewerkschaft, Religionsgemeinschaft und Vorstrafen (außer die Tätigkeit hat etwas mit dem Delikt zu tun - sie wollen in einer Bank arbeiten und wurden wegen Unterschlagung verurteilt). Das ist aber ein gutes Beispiel, wo die rechtliche Situation mit der Praxis häufig kollidiert. Verlangt ein potentieller Arbeitgeber eine Strafregisterbescheinigung ("Leumundszeugnis") und sie bringen sie nicht, dann wird der Bewerbungsprozess auch beendet sein.

Hier ein Link zu einem Artikel zum Thema Vorstrafen und Bewerbung.
Hier ein Link zu einem Artikel zu Lügen im Vorstellungsgespräch.



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Montag, 31. Juli 2017

TIPP: Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?

Auf diese Frage werden Sie nur eine zufrieden stellende Antwort geben können, wenn Sie sich gut vorbereitet haben, sich also intensiv mit dem Unternehmen und dem Stellenangebot auseinander gesetzt haben. Ihr Gegenüber sollte niemals das Gefühl bekommen, dass Sie sich schon bei unzähligen anderen Firmen beworben haben und es Ihnen nur um Geld, Prestige oder eine höhere Position geht.

Beispiel für eine mögliche Antwort: "Weil meine bisherige berufliche Entwicklung mich darauf vorbereitet hat, die Aufgaben eines XXX bei Ihnen zu übernehmen. So habe ich bereits ... (Beschreibung relevanter Tätigkeiten)." Oder "Mir gefallen die Philosophie und das Auftreten Ihres Unternehmens, weil (... eingehen auf die Philosophie des Unternehmens....). Ich glaube, dass ich mich hier sehr wohl fühlen würde und meine Fähigkeiten hier am besten zum Tragen kämen."

Vermeiden Sie aber Schmeicheleien und geben Sie sich auf keinen Fall gleichgültig („weiß nicht“, „hat sich halt so ergeben“ ...).


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Freitag, 28. Juli 2017

Mein Beratungsangebot - Karriere- und Führungskräftecoaching / Outplacement

BEWERBUNGSCOACHING

Sie wollen sich optimal auf Ihre Bewerbung vorbereiten?
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Im BewerberInnen-Coaching gebe ich Ihnen wichtige Hinweise und Tipps, wie Sie sich auf Ihre spezielle Bewerbung möglichst gut vorbereiten. Als Ergebnis besitzen Sie perfekte Bewerbungsunterlagen. Sie sind optimal auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet und kennen die Antworten auf die gängigsten Fragen im Bewerbungsgespräch.



KARRIERE-COACHING



Aufbauend auf beruflichen und privaten Erfolgen werden wir im Karriere-Coaching die wesentlichen Bausteine für Ihr erfolgreiches Berufsleben ausarbeiten.
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Gezielte und individuelle Beratung in allen Bewerbungsphasen, schaffen die Voraussetzung, erfolgreiche neue Berufswege zu beschreiten, um eine adäquate Position bei einem anderen Unternehmen zu erobern. Sie werden durch eine professionelle Outplacement-Beratung bei Ihren MitarbeiterInnen in bester Erinnerung bleiben.

Mein Angebot richtet sich besonders an Führungskräfte aus dem unteren und mittleren Management und Spezialisten.


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8 TIPPS für einen erholsamen Urlaub

Nehmen Sie sich ganz bewusst für den Urlaub ein paar wohltuende und entspannende Punkte vor:

  1. Finden Sie VOR dem Urlaub heraus, welches Ihre schlimmsten Stressoren sind. Was raubt Ihnen Energie? Was stresst Sie am meisten?
  2. Vermeiden Sie im Urlaub ganz bewusst und gezielt diese Stressoren!
  3. Beispiel: Wenn Sie die ständige Erreichbarkeit am Handy stresst, dann lassen Sie das Handy im Urlaub zu Hause (geht das nicht, dann bestimmen Sie Zeiten, wann Sie das Handy aufdrehen - aber halten Sie sich an diese Zeiten - machen Sie keine Ausnahmen!)
  4. Der Urlaub soll eine lustvolle Zeit sein! Tun Sie sich möglichst viel Gutes!
  5. Nutzen Sie im Urlaub Ihre Energietankstellen. Tanken Sie Kraft! Was für Sie lustvoll ist, wird meistens auch eine Energiequelle für Sie sein!
  6. Konzentrieren Sie sich im Urlaub ganz auf das hier und jetzt! Geniessen Sie die Momente. Den wunderbaren Sonnenaufgang, den tollen Sonnenuntergang, das Rauschen des Meeres. Richten Sie Ihre Gedanken auf diese wunderbaren Erlebnisse, die uns die Natur schenkt und vertreiben Sie jeden Gedanken, der Sie von diesem Genuss ablenkt!
  7. Gönnen Sie sich das "NEIN-Sagen"! Machen Sie den Urlaub zu Ihrem Urlaub und sagen Sie NEIN, wenn Sie etwas nicht wollen. Setzen Sie Grenzen und bleiben Sie ganz bei sich selbst.
  8. Urlaub ist Zeit für Freiräume! Verplanen Sie nicht die Urlaubstage und lassen Sie sich auf die Wunder der kleinen traumhaften Momente ein! Das gute Essen, die traumhafte Landschaft, die Wärme der Sonne, das Plätschern des Wassers!
Ich wünsche Ihnen wunderbare und ruhige Urlaubstage!
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Sonntag, 23. Juli 2017

Donnerstag, 8. Juni 2017

Bewerbungsvideo - Ein neuer Trend? - Viele Tipps!

1    Wann lohnt sich ein Bewerbungsvideo?

Im häufiger kann man nun in verschiedenen Medien über Bewerbungsvideos lesen. Es zeichnet sich ein Trend ab, der sicher in der nächsten Zeit sehr viel stärker wird. Telefon- oder Videointerviews werden derzeit schon sehr häufig eingesetzt, immer mit dem Ziel den Bewerbungsprozess effizienter zu machen. Das sind einerseits sehr zeiteffiziente Möglichkeiten, andererseits ist der Eindruck am Telefon oder im Videochat ein wichtiges weiteres Entscheidungskriterium, welches den Bewerbungsprozess zielsicherer machen kann. Hier kann nun auch der/die BewerberIn aktiv werden und schon proaktiv von sich einen positiven Eindruck beim Unternehmen hinterlassen.

Das Bewerbungsvideo ist eine gute Möglichkeit sich von anderen BewerberInnen abzuheben und sich schon im ersten Schritt der Bewerbung einen Startvorteil zu verschaffen.

Zwar wird ein Bewerbungsvideo nicht für alle Branchen bzw. ausgeschriebenen Stellen sinnvoll sein, aber überall dort, wo es um Kreativität, Initiative und Ausstrahlung geht, macht es auf jeden Fall Sinn. Branchen, wie  Medien, Journalismus, Werbung, alle Stellen mit Kundenkontakt oder die mit Verkauf zu tun haben, sind prädestiniert für dieses Bewerbungsmedium. Aber derzeit sollte es immer nur zusätzlich zur klassischen Bewerbung mit Bewerbungsschreiben und Lebenslauf eingesetzt werden, dort kann ein Link auf ein Bewerbungsvideo und/oder ein QR-Code  eingebaut werden.

2    Inhalt

Mehr von sich zeigen, zeigen wie man ist und das Abrunden der klassischen Bewerbung sind nur einige Argumente, die für ein Bewerbungsvideo sprechen. Auf jeden Fall ist ein Video aussagekräftiger als ein Foto.

Wichtig ist auf jeden Fall eine kreative und hochwertige Umsetzung. Es darf keine Aufzählung des Lebenslaufs sein. Wichtigster Inhalt sollte die Motivation für die Bewerbung um die Stelle sein. In prägnanter und überzeugender Weise müssen die wichtigsten Gründe vermittelt werden, warum sie als MitarbeiterIn dem Unternehmen nützlich sein werden. Warum ich? Diese Frage wird in einem kurzen Statement treffsicher beantwortet.

Nach einer (sehr) kurzen Vorstellung sollten schon die wesentlichen Meilensteine des Werdegangs, die Erfolge dargestellt werden und warum sie sich bei genau diesem Unternehmen bewerben. Auch die beruflichen Ziele haben hier ihren Platz. Sind Sprachen für die Stelle wichtig, können auch Teile des Bewerbungsvideos in einer Fremdsprache aufgenommen werden.

Wenn sie den Namen des Unternehmens nennen bei dem sie sich bewerben, können sie klar zeigen,, dass dieses Video ganz speziell für diese Unternehmen gemacht wurde.

Abgerundet kann das Video mit ein paar persönlichen Details werden. Was zeichnet ihre  Persönlichkeit aus? Was sind ihre Leidenschaften/was mache sie in der Freizeit?


Der Text muss sehr gut vorbereitet werden. Beim Drehen ist darauf zu achten, dass man nicht den Eindruck gewinnt er wird abgelesen. Lieber kürzere Szenen drehen mit kurzen und prägnanten Statements, als lange wenig strukturierte Reden halten.

Die Übergänge zwischen den Szenen können durch eingeblendete Fragen oder spezielle Übergangseffekte, wie sie jede Videobearbeitungssoftware bietet, gestaltet werden.

Achten sie auch auf ein gelungenes Ende, es soll ein abgerundeter Eindruck von der Vorstellung bis zur Verabschiedung (dem Abspann) entstehen, dazu kann sich auch ein Hinweis auf das bald kommende persönliche Gespräch eignen oder der Ausdruck der Freude bald zum Team zu gehören. Abschließend kann man auch noch die Kontaktdaten einblenden.

3    Länge


Die Geduld der EntscheidungsträgerInnen im Bewerbungsprozess sollte nicht überstrapaziert werden, daher lieber kurz und bündig bleiben, eine gute Richtgröße für die Länge kann 100 Sekunden +/- 20 sein . Lieber weniger, als langatmig und nur eine Wiederholung von Lebenslauf und Bewerbungsschreiben.

4    Setting und Outfit

Für einen professionellen Eindruck sind auch „Nebensächlichkeiten“ dringend zu beachten. Achten sie auf den Hintergrund, ein helles Büro oder das geordnete Bücherregal im Hintergrund sind mögliche Settings. Im Bildausschnitt oder bei einem Schwenk sollten keine ungewollten Gegenstände ins Bild kommen (der Wäschekorb oder ein Kabelsalat der EDV sind nicht wirklich förderlich).

Für Bekleidung und Körpersprache gelten dieselben Regeln, wie bei einem Bewerbungsgespräch (Businessoutift, Haltung der Arme/Beine und Mimik). Der Vorteil beim Drehen eines Bewerbungsvideos ist, dass sie die Szene wiederholen können, bis das Ergebnis optimal ist.

Deswegen ist es auch günstig in klar abgetrennten Szenen mit Überblendung (dazu eignen sich auch Texteinblendungen mit Fragen) zu arbeiten, so können die Szenen auch einfach mehrmals gedreht werden (auch Szenen, wo sie den Firmennamen erwähnen).

Zu achten ist auch auf die Geräuschkulisse im Hintergrund, besonders bei Dreharbeiten im Freien. Ganze Szenen und/oder die Übergänge können mit einer unaufdringlichen Musik unterlegt werden.

5    Online speichern oder als Link verschicken


Natürlich muss das Video nun auch dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Verwenden sie ein gängiges Videoformat, das problemlos mit jedem standardmäßig installiertem Videoplayer abgespielt werden kann.

Das Bewerbungsvideo kann beispielsweise in der Cloud gespeichert werden (Google Drive, Dropbox, GMX Mediacenter, u.ä.) und dann per Link freigegeben werden. Manche Anbieter von Bewerbungsvideos stellen auch einen eigenen Speicherplatz mit Verlinkung zur Verfügung. Den Link darauf kann man in das Bewerbungsschreiben und/oder Lebenslauf integrieren.


6    Was ist alles in einem guten Angebot für ein Bewerbungsvideo enthalten?


Sie können ihr Bewerbungsvideo auch mit einer (guten!) Handy-Kamera selbst drehen (auf jeden Fall nicht im Selfie-Stil!). Neben den Qualitätsproblemen beim Ton, wird aber auch die restliche Qualität unter dem nicht professionellem Equipment leiden. Ob die erreichte Qualität ausreichend ist, hängt nun von der Stelle, der Branche und den dort herrschenden Standards ab.

Wenden Sie sich lieber an Profis, die Erfahrung mit diesem Bewerbungsformat haben, dann werden all die vorher beschriebenen Faktoren auch professionell umgesetzt werden.

Für ein professionelles Bewerbungsvideo sind sie ab einem Preis von 200 Euro aufwärts dabei. Ein umfassendes Angebot enthält nicht nur den Videodreh selbst, sondern auch Maske/Frisur-/Outfit-/Drehort-Beratung. Auch Körpersprache, Hintergrundmusik, Schnitt und Überblendungen machen einen großen Anteil aus, ob sie mit ihrem Bewerbungsvideo einen überragenden Eindruck machen werden. Ein Gesamtpaket, inklusive Stellen- und Qualifikationsanalyse , wird sich aber auch entsprechend im Preis niederschlagen, auch der zeitliche Aufwand dafür ist entsprechend groß.


7    Beispiele

https://www.youtube.com/watch?v=FKDdZw0Stjs
Bewerbungsvideo für einen Radiosender

https://www.youtube.com/watch?v=swIt1rQ3FQI
Dieses Making of Bewerbungsvideo, zeigt sehr gut das Rundherum.

https://www.youtube.com/watch?v=RfPYjP-GCDk
Für eine Bewerbung bei IKEA wurden viele Szenen in einer IKEA-Filiale gedreht.

https://www.youtube.com/watch?v=JdfDVkATovQ
Dieser Mediengestalter hat sehr gut viele verschiedene Beispiele für seine Arbeit in Szene gesetzt.

https://www.youtube.com/watch?v=ViWNL0QCVeY
Tipps aus der Schweiz

https://www.youtube.com/watch?v=loDIgirHzmU
SWR-Bewerbung und mit sarkastischer Überspitzung.

https://www.youtube.com/watch?v=Cu7q4gbG7DM
Bei dieser Bewerbung zur Luftverkehrsfrau sieht man wie die Bewerberin den Text abliest.

https://www.youtube.com/watch?v=mWRfwcZAuns
Diese Bewerbung  bei der Lufthansa wird in Englisch gesprochen, sie ist lustig und bewegt, aber die Tonqualität ist schlecht.

https://www.youtube.com/watch?v=-uxPG2DLGKs
Das ist ein sehr lustiges und abwechslungsreiches Beispiel im Cartoon-Style.

https://www.youtube.com/watch?v=3AFkqqvs6Ow
Diese Bewerbung bei Mediakraft ist  (zu?) witzig, die Begeisterung für den Job kommt sehr gut rüber.


https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=FJfnoZpY3_E
Lustige Variante eines Bewerbungsvideos.

http://news.kununu.com/die-coolsten-video-bewerbungen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=NL_08.06.2017_AT&utm_content=Mailing_10465108



Mittwoch, 31. Mai 2017

Wie wichtig ist Selbstreflexion für Führungskräfte?

Was bedeutet überhaupt Selbstreflexion? Die meiste Zeit über sind wir auf die Wahrnehmung unserer Umgebung konzentriert und vernachlässigen dabei darauf zu achten, was sich in unserer Gefühls- und Gedankenwelt abspielt. Genauso wenig Bedeutung hat in vielen Alltagssituationen einer Führungskraft das eigene Verhalten zu beobachten und zu reflektieren.

Nur warum sollte die Selbstreflexion zu einer Verbesserung des Führungsverhaltens beitragen?
Besonders wichtig ist dabei die Erkenntnis, warum wir bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, Entscheidungen treffen, Personen unterschiedlich behandeln. Durch das Wissen warum wir so handeln, wie wir handeln, können wir viel bessere Ergebnisse erzielen.

Selbstreflexion bedeutet auch einmal erlerntes Verhalten immer wieder zu überprüfen, ob es noch für die aktuelle Situation die bestmögliche Alternative ist. Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller verändert und dabei können Lösungsmodelle, die früher optimal funktioniert haben, sehr rasch veraltet sein oder sogar kontraproduktiv werden.

Speziell in der Mitarbeiterführung sind wir in sich rasch ändernde Prozesse eingebettet. Als Führungskraft sind wir einerseits Gestalter der Prozesse, aber andererseits direkt in die Prozesse involviert. Hier ist durch die Vielzahl der Akteure, die sich laufend veränderte Technologie und Arbeitsstrukturen ein stetes hinterfragen (= reflektieren) der eigenen Entscheidungen und auch des eigenen Verhaltens besonders wichtig.

Eine neue Generation von Mitarbeitern, mit oft stark veränderten Erwartungen an ihr Arbeitsumfeld, somit auch an die Führungskräfte, stellt dabei sehr hohe Ansprüche an das Führungsverhalten und die Führungsentscheidungen.

Reflektieren bedeutet aber auch eine Spielraum für sich und die anderen zu schaffen, wo eingefahrene Wege hinterfragt werden und bei Bedarf aber auch adaptiert oder auch ganz verlassen werden. Das Wahrnehmen der Signale aus der Umwelt, dem Markt, dem Mitbewerb und natürlich der eigenen Mitarbeiter ist eine Hauptaufgabe jeder Führungskraft.

Selbstreflexion ist ein Weg, um sich selbst besser kennenzulernen, besser über seine Stärken, Schwächen, Verhaltensmuster und Eigenheiten informiert zu sein. Dadurch kann man die Umwelt, das eigenen Verhalten und die Personen um Umfeld objektiver wahrnehmen und proaktiver handeln.


Sonntag, 28. Mai 2017

TIPP: Auch Sie sollten im Bewerbungsgespräch Fragen stellen!

Fragen sind das Symbol für Eigeninitiative, Selbstbewusstsein und signalisieren eine professionelle Einstellung. Gute Fragen zu stellen, ist deshalb Ihre Pflicht. Die folgenden Fragen dürfen und sollten Sie stellen. Sie sind natürlich allgemein gehalten. Bei Ihrer Bewerbung sollten Sie dann freilich noch ein paar Fragen zum jeweiligen Arbeitgeber stellen, die mehr ins Detail gehen:

Welchen Herausforderungen muss sich derzeit Ihre Firma stellen?
Welche Ziele will die Firma in der näheren Zukunft erreichen?
Beabsichtigt Ihr Unternehmen demnächst neue Produkte auf den Markt zu bringen?

Warum wird diese Position ausgeschrieben (neue Stelle oder ist jemand ausgeschieden)?

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Aufgaben/Herausforderungen dieser Stelle?
Mit welchen Kompetenzen ist die Stelle ausgestattet?
Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?
Zu welcher Abteilung werde ich gehören?
Wie viele KollegInnen werde ich in der Abteilung haben?
Wie groß ist die Abteilung in der ich eingesetzt werde?
Können Sie mir etwas über meine unmittelbaren KollegInnen sagen?
Welche Schnittstellen zu anderen Abteilungen/Standorten in der Firma hat die Abteilung?

Wer wird mein/e Vorgesetzte/r sein?
Und wie würden Sie den Führungsstil der/s direkten Vorgesetzten beschreiben?
Welche Entwicklungsmöglichkeiten erwarten mich in dieser Abteilung?
Welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bietet das Unternehmen?
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten werden vom Unternehmen unterstützt?

Wie sind meine Arbeitszeiten, Überstundenregelungen, Urlaubsregelungen?
Gibt es Arbeitsbekleidung oder Bekleidungsvorschriften?
Wann wird der erste Arbeitstag sein?
Kann ich bitte meinen Arbeitsplatz sehen?

Und besonders wichtig:
Wie geht es im Bewerbungsverfahren weiter?
Wer wird mein/e nächste/r AnsprechpartnerIn sein?
Wann denken Sie, werden Sie eine Entscheidung treffen?
Was sind die nächsten Schritte?
Wann darf ich mit einer Antwort von Ihnen rechnen oder mich bei Ihnen melden?

Stellen Sie bitte aber nicht alle Fragen! Konzentrieren Sie Sich auf einige wichtige Fragen aus diesen Vorschlägen!

Interessanter Artikel dazu auf karrierebibel.de und hier auf karriere.at

Besuchen Sie auch  www.franz-bauer.at


Impressum

Samstag, 27. Mai 2017

Tipps für einen optimalen Lebenslauf

Inhalte und Aufbau:
Nach Ihren persönlichen Daten stellen Sie in strukturierter, gut lesbarer Form Ihre beruflichen Stationen und Ihren Ausbildungsweg dar. Ein professionelles Foto positionieren Sie rechts oben.

Beginnen Sie mit den aktuellsten beruflichen Erfahrungen ( MM/JJJJ - MM/JJJJ, Stellenbezeichnung, Firma, wichtigste Aufgaben/Tätigkeiten). Konzentrieren Sie sich auf jene Tätigkeiten, die Sie gewinnbringend bei der neuen Stelle verwenden können).

Führen Sie Ihren Ausbildungsweg an, beginnen Sie wieder mit der letzten Ausbildung. Nennen Sie auch die wichtigen fachspezifischen Aus- und Weiterbildungen.

Hobbys/Interessen brauchen Sie nur dann anführen, wenn Sie einen Bezug zur neuen Firma oder Stelle haben. In letzter Zeit gibt es die Tendenz, dass zur Abrundung des Persönlichkeitsprofils
eines/r Bewerbers/in Hobbys gewünscht werden.

Wie lange darf der Lebenslauf sein?
Viele Bewerbungsratgeber sagen, dass ein Lebenslauf nicht länger als 2 Seiten sein darf. Viel wichtiger als diese Beschränkung ist aber, dass alle entscheidungsrelevanten Inhalte im Lebenslauf gut strukturiert dargestellt werden.

Bei einem Berufsanfänger wird sicherlich ein einseitiger Lebenslauf Platz genug für alle wichtigen Informationen bieten. Aber je länger ihr Berufsleben ist, je umfangreicher ihre Ausbildungen sind, umso länger wird auch der Lebenslauf werden.

Als Faustregel gilt: Zwei Seiten für jeweils zehn Jahre Berufserfahrung
Kein/e Personalist/in, der/die Sie am Ende der zweiten Seite Ihres Lebenslaufs für einen tollen Bewerber/in hält, wird das Dokument beim Anblick einer dritte Seite verärgert aus der Hand legen.

Daher achten sie viel mehr darauf alle für den neuen Arbeitgeber/in wichtigen Daten bestens aufzubereiten (Umkehrschluss: Alles was für die Entscheidung, ob sie der/die Richtig sind nicht relevant ist, können sie weglassen!).






Online-Bewerbung: Tipps und Tricks


An Bewerbungen per Onlineformular und E-Mail kommen Jobsucher kaum noch vorbei. Doch auch auf der elektronischen Bühne kann man glänzen.

Drei junge Männer tanzen in einem Seminarraum auf einer Bühne aus zusammengerückten Tischen. Jeder hält eine Bierflasche in der Hand. Das Publikum, das sie anfeuert, hat ebenfalls Durst. Die ersten Hüllen fallen, zum Glück sind es nur die Krawatten des tanzenden Trios. Dann bricht das Video ab.

Solche Wackelfilmchen gibt es jede Menge auf Youtube. Dass sie sich in eine elektronische Bewerbung einschleichen, kommt selten vor. Passiert ist dies einem angehenden Controller, der sich in seiner privaten Linksammlung vergriff. Eigentlich wollte er seiner Bewerbung den Link zu einem Aufsatz beifügen, den er in einer betriebswirtschlichen Fachzeitschrift veröffentlicht hatte.

Auch die Onlinebewerbung erfordert viel Aufmerksamkeit


Bewerbungen per Online-Formular oder Mail sind schnell, bequem, kostengünstig – und haben ihre Tücken, wie das Beispiel zeigt. Auch andere Risiken lauern im Web. Nach einer aktuellen Studie von Ernst & Young geraten Bewerberdatenbanken großer Unternehmen ins Visier von Cyber-Gangstern.

Sie versuchen Mail-Adressen und Passwörter auszuspähen, weil sie wissen, dass viele Internet-Nutzer stets denselben Zugangs-Code verwenden – ob sie sich nun in ein Online-Bewerbungsverfahren oder in ihr Bankkonto einloggen. Einen der spektakulärsten Hackerangriffe auf eine Bewerberdatenbank musste vor einiger Zeit PricewaterhouseCoopers eingestehen.

Vorzugsweise per Online-Formular

"Mittlerweile ist die Online-Bewerbung in Österreich quer durch alle Positionen bis hin zur Geschäftsführung etabliert", beobachtet Mag. Alexandra Wojtaszek von der Wiener Personal- und Managementberatung Eblinger & Partner. Vor allem Konzerne wie Magna oder OMV lotsen Jobsucher über ihre Karriere-Site in ein Kandidatenmanagementsystem, das mit aktuellen Stellenausschreibungen verknüpft ist.

Voestalpine geht noch einen Schritt weiter: Der Stahlkonzern lädt Interessenten zur elektronischen Initiativbewerbung ein. Zeugnisse können jederzeit nachgereicht oder Stationen im Lebenslauf ergänzt werden. So werden Talente frühzeitig entdeckt.

Das Verfahren funktioniert bei fast allen Unternehmen gleich: zuerst im System registrieren und eine Mail mit den Login-Daten abrufen, dann anmelden, Schritt für Schritt das Online-Formular ausfüllen, Anhänge hochladen, letzter Check, abschicken. In der Regel ist die Zahl der Anhänge begrenzt, ebenso die Datenmenge. PDF-Dateien werden bevorzugt, weil sie selten Viren enthalten und sich leicht verarbeiten lassen.

E-Mail ist verführerisch

Eine Sonderform stellt die Bewerbung per Mail dar. Sie hat sich zwar nicht durchgesetzt, findet aber bei manchen kleinen Unternehmen Anklang, die kein Kandidatenmanagementsystem benötigen. Im Grunde handelt es sich um die "klassische" Mappe in digitaler Form. Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse werden gescannt und als Dateianhänge gemailt.

Der Nachteil gegenüber einem Online-Formular ist, dass Bewerber keine Grenzen sehen, was und wie viel sie schicken sollen. Die Folge sind Mega-Mails, die das Postfach sprengen oder in der Fire Wall hängen bleiben. Kostenlose Mail-Konten eignen sich oft nicht für den Versand, weil der Provider nervige Werbung einklinkt.

Akzente sparsam dosieren

"Bei der Bewerbung per Online-Formular ist die Gestaltungsfreiheit eingeschränkt auf jene Dokumente, die hochgeladen werden können. Das sind häufig der Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und ein Foto", erläutert Mag. Franz Bauer, Karrierecoach in Wien.

"Auf jeden Fall sollte sich die Kreativität nicht bei den Dateiformaten austoben, hier sollte nur das PDF- oder das im Online-Formular angegebene Format verwendet werden." Andere Dateiformate kann der Empfänger möglicherweise nicht öffnen, außerdem sind sie anfälliger für Viren.

Kein Firlefanz

Grundsätzlich zu empfehlen ist ein klares Design mit wenigen optischen Akzenten, etwa auffälligen Schriften oder Farben. "Kein Firlefanz!", fasst der Wiener Karriereberater Dr. Leopold Faltin zusammen. "Grafische Gestaltung ist nur dort ein Kriterium, wo sie Teil der professionellen Aufgabe ist, das heißt, in allen Kreativberufen und drumherum."

Etwas geht gar nicht: Wenn Unternehmen in Stellenausschreibungen ausdrücklich um Bewerbungen in elektronischer Form bitten, meinen sie das auch so. Eine Mappe per Post landet dann fast immer im Aus. Das musste eine Absolventin erkennen, die ihr Anschreiben an einen Internet-Provider mit dem Satz begann: "Da ich die von Ihnen vorgeschlagene Form der Online-Bewerbung als unpersönlich empfinde, schicke ich Ihnen meine Unterlagen per Post."


Quelle: monster.at ; http://karriere-journal.monster.at/bewerbungs-tipps/vorbereitung-recherche/online-bewerben/article.aspx; 24.2.2012 (Mein Interviewbeitrag auf monster.at)

Donnerstag, 25. Mai 2017

Kreative Bewerbungs-Beispiele

Eigene Plakate oder Videos: Ein Motivationsschreiben muss nicht immer nur ein Word-Dokument sein. Ein Überblick über andere Arten, sich in Szene zu setzen.

....Heimische Personalberater sind gegenüber diesen Formaten eher skeptisch......

Quelle: http://karrierenews.diepresse.com/home/bewerbungstipps/unterlagen/1342067/index?_vl_backlink=/home/bewerbungstipps/index.do

Bewerbung per Video?
Für Film und Fernsehen oder eine Position in der Kreativwirtschaft durchaus tauglich, kann dieses Medium für die Bewerbung um eine Managementposition völlig kontraproduktiv sein. Wie Kandidaten-Videos bei Unternehmern, Personalberatern und HR-Managern ankommen.

Quelle: http://karrierenews.diepresse.com/home/bewerbungstipps/unterlagen/1280274/Bewerbung-per-Video?from=suche.intern.portal


Eine Video-Bewerbung per Vine – also dem neuen Twitter-Videotool ist natürlich auch eine interessante Variante (das Ganze dann verbunden mit ihrem XING-/LinkedIn-Profil).

Twitter: 140 Zeichen sind zwar mehr, als man meint. Für einen Lebenslauf reicht das in der Regel aber nicht (oder es ist noch ein sehr kurzes Leben).

Quelle: http://karrierebibel.de/tweet-bewerbung-twittern-sie-ihren-lebenslauf-mit-gozaik/



Noch mehr kreative Bewerbungen
auch hier gibt es interessante Beispiele

Ebenso hier http://karrierebibel.de/lebenslauf-design/
und hier
https://www.jobisjob.de/blog/2017/02/kreative-bewerbung-2016/?platform=hootsuite


Besuchen Sie auch  www.franz-bauer.at


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